Projektbeschreibung

Aufgrund einer Sportverletzung am Sprunggelenk wird der Patient zu einer mehrwöchigen Physiotherapie in seinem Heimatort überstellt. Als erstes bittet ihn der Therapeut sich auf einen Gleichgewichtskreisel zu stellen, um Balanceübungen durchzuführen. Dabei ist wichtig, dass die Fußsohlen richtig belastet werden, um eine Ordnungsgemäße Reha zu gewährleisten. Der Therapeut versucht es dem Patienten zu erklären, wie er richtig Belasten und sein Gewicht verlagern soll. Doch leider versteht der Patient nicht ganz was der Therapeut von ihm will.
Um diese kommunikativen Schwierigkeiten zu beseitigen wird iX-Balance entwickelt.

Idee:

Die Idee zu diesem Projekt entstand bereits im März des Jahres 2011 und stammt von uns selbst. Eifrig wurde überlegt, was man denn als Maturaprojekt machen könnte. Grundidee war es, den Physiotherapeuten dieser Welt die Kommunikation zwischen dem 
Patienten und dem Therapeuten zu erleichtern.

Aber wie kam es zu dem Namen iX-Balance?
Nun ja, "i" steht für "ich" und "X" für zwei lebenswichtige Sinne des Menschen, den Seh- und den Gleichgewichtssinn. Das Zusatzwort  Balance muss man dann nicht mehr weiter erklären. 

Projektbeschreibung:
Herzstück des Produkts ist die Hardware, die unter der Trittmatte liegt. Hierbei verwenden wir ein kapazitives System, dass es ermöglicht positionsgenau den Druck zu ermitteln. Die Verwendung dieses System in Kombination mit einem Gleichgewichtskreisel ist neu. Bisher war es nicht möglich eine brauchbare digitale Auswertung mithilfe eines Gleichgewichtskreisels zu entwickeln.

Die vernetzten Sensoren senden ihre Signale via Bluetooth an den PC.
Dies gewährt Barrierefreiheit durch eine kabellose Übertragung. Danach werden diese Daten in einer eigens angefertigten grafischen Oberfläche ausgewertet. Sie ermöglicht es  den Druck der Füße des Patienten  in mehreren Farbabstufungen zu  ermitteln. Ebenfalls gibt es in der  Software ein Tool zur Einstellung  der Trainingszeit. Es wird ein akustisches Warnsignal abgegeben, wenn diese Zeit vorüber ist. So kann sich der Therapeut ideal auf die Bedürfnisse des Patienten konzentrieren und ist nicht abgelenkt. Des Weiteren werden die Bodenkontakte der Kreiselfläche gezählt. Gespeichert werden können die erzielten Ergebnisse auch. Dies erfolgt in einer selbst entwickelten Datenbank, die es ermöglicht jederzeit Trainingsergebnisse zu vergleichen. Realisiert wird die Software mit C#.

Zusätzlich sind LEDs in 3 verschiedenen Farben (rot, gelb, grün) kreisförmig am Außenring des Gleichgewichtskreisels angebracht, die mithilfe eines Neigungssensors gesteuert werden.

Über ein Display am Kreisel wird die momentan montierte Halbkugelgröße angezeigt. Wie bereits oben erwähnt verwenden wir 3 verschieden große Halbkugeln, um Schwierigkeitsgrade einzuführen. Desto größer die Kugel, desto leichter das Balancieren. So versichern wir, dass sich jeder Anwender dementsprechend gefordert fühlt.

iX-Balance verwendet neue und innovative Techniken, die nicht nur die Arbeit der Therapeuten erleichtert, sondern einen großen Teil zur Verbesserung der Therapierbarkeit von Verletzungen beitragen.